Das Ölkartell Opec rechnet wegen der Flaute der Weltwirtschaft und der Folgen der harten Corona-Maßnahmen in China mit noch weniger Wachstum der globalen Ölnachfrage.
Für das laufende Jahr rechnen die Opec-Experten mit einer Zunahme um durchschnittlich 2,5 Millionen Barrel (je 159 Liter) pro Tag, wie aus dem am Montag veröffentlichten Monatsbericht des Kartells hervorgeht. Damit senkten es ihre Prognose um 0,1 Millionen Barrel. Die Prognose für das kommende Jahr wurde ebenfalls um 0,1 Millionen Barrel gesenkt, auf täglich 2,2 Millionen Barrel.
Die Opec begründete die Prognosesenkung mit einer „erheblichen Unsicherheit hinsichtlich der Weltwirtschaft, begleitet von Ängsten vor einer weltweiten Rezession“. Außerdem habe Chinas Null-Covid-Politik zur Unsicherheit beigetragen.
Die breitere Produktionsallianz Opec+, in der die Opec-Mitglieder mit weiteren Förderstaaten wie Russland kooperiert, hat zuletzt beschlossen, ihre vereinbarte Fördermenge ab November um insgesamt zwei Millionen Barrel pro Tag zu kürzen. Mit der Maßnahme sollen die Ölpreise gestützt werden.
Die Ölpreise notieren heute nahezu unverändert.
Ölpreis (WTI) – D1

Ölpreis (Brent) – D1

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